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Sachverständigenbüro Placzek

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81829 München

 

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Sachverständigenbüro von A-Z - Wir informieren

Der Bereich des Sachverständigen ist komplex und voller Fachtermini. Selbst Profis verstehen teilweise nicht alles so richtig - Wir klären auf und zwar von A-Z.


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Barwert

Der Barwert stellt den abgezinsten Betrag einer zu einem späteren Zeitpunkt zu erbringenden einmaligen Zahlung (Kapitalendwert) oder der Summe von mehreren zukünftig noch zu erbringenden Zahlungen dar (Rentenbarwert). Der Barwert des Kapitals ist somit der über einen bestimmten Zeitraum abgezinste Endwert des Kapitals. Der Barwert einer Rente stellt die Summe der abgezinsten periodischen Teilzahlungen über einen bestimmten Zeitraum dar. Für die Berechnung des Kapitalbarwertes stehen Abzinsungsfaktoren zur Verfügung, für die Rentenberechnung Barwertfaktoren. Der Vervielfältiger, der im Ertragswertverfahren Anwendung findet, stellt einen Barwertfaktor dar. Für die Anwendung des Barwertfaktors sind gleichbleibende Erträge anzunehmen.


Bauerwartungsland

Flächen, die nach ihrer Eigenschaft, ihrer sonstigen Beschaffenheit und ihrer Lage eine bauliche Nutzung in absehbarer Zeit tatsächlich erwarten lassen. Diese Erwartung kann sich insbesondere auf eine entsprechende Darstellung dieser Flächen im Flächennutzungsplan, auf ein entsprechendes Verhalten der Gemeinde oder auf die allgemeine Entwicklung dieses Gebietes gründen. (§5 ImmoWertV)


Baulast

Eine Baulast ist im deutschen Recht eine freiwillig übernommene, öffentlich-rechtliche Verpflichtung eines Grundstückseigentümers gegenüber der Bauaufsichtsbehörde. Durch Erklärung können Grundstückseigentümer Verpflichtungen zu einem Tun, Dulden oder Unterlassen auf ihren jeweiligen Grundstücken für sich und ihre Rechtsnachfolger übernehmen. Die Baulast wird auf der Grundlage der jeweiligen Landesbauordnungen geregelt.

Eine Baulast kann im Baugenehmigungsverfahren notwendig werden, wenn die Genehmigungsvoraussetzungen vom Bauherrn nicht auf dem Baugrundstück nachgewiesen werden können und auch eine Befreiung oder Ausnahme ausscheidet. Die Baulast wird in das bei den Baugenehmigungsbehörden geführte Baulastenverzeichnis eingetragen. Das Grundbuch wird davon nicht berührt.

Die Bundesländer Bayern und Brandenburg kennen das Instrument der Baulast nicht. Dort erfolgen rechtliche Sicherungen und Verpflichtungen mit dem Instrument der Dienstbarkeit. In Sachsen sind sowohl Baulasten als auch Dienstbarkeiten möglich, um sich gegenüber der Bauaufsichtsbehörde zu verpflichten.


Bauleitplan

Ziele und Aufgaben der Bauleitplanung sind im Baugesetzbuch (BauGB) geregelt. Aufgabe der Bauleitplanung ist es , die bauliche und sonstige Nutzung der Grundstücke in der Gemeinde vorzubereiten und zu leiten. Bauleitpläne sind der Flächennutzungsplan (vorbereitender Bauleitplan) und der Bebauungsplan ( verbindlicher Bauleitplan). Die Bauleitpläne sind von den Gemeinden aufzustellen.


Bebauungsplan

Der Bebauungsplan enthält rechtsverbindliche Festsetzungen und wird als Satzung beschlossen. Er regelt die bauliche und sonstige Nutzung eines Grundstückes oder eines Gebietes. Im Bebauungsplan können aus städtebaulichen Gründe eine Reihe von Festsetzungen getroffen werden, die unter §9 BauGB aufgeführt sind. Wesentlichste Festsetzungen sind Art und Maß der Nutzung, die Bauweise, die überbaubare und nicht überbaubare Grundstücksfläche und die Verkehrsflächen.


Beleihungsgrenze

Die Beleihungsgrenze stellt für das Kreditinstitut das Limit, bis zu welchem eine Immobilie einschließlich vorrangiger oder gleichrangiger Belastungen -ohne zusätzliche Sicherheiten- beliehen werden kann. Ermittelt wird die Beleihungsgrenze durch Abschläge des Beleihungswertes (abzustellen auf die Art des Objektes und der Laufzeit des Kredites). Die Beleihungsgrenze für die 1. Hypothek beträgt 60% des Beleihungswertes. Die Grenzen sind im Hypothekenbankgesetz (HypBG) vorgeschrieben.


Beleihungswert

Der Beleihungswert ist ein nur in Deutschland üblicher Begriff, der den Wert einer Immobilie aus der Sicht eines Kreditinstitutes wiedergibt. Nach der Definition des Pfandbriefgesetzes (PfandBG), gültig seit dem 19.7.2005 darf der „Beleihungswert den Wert nicht überschreiten, der sich im Rahmen einer vorsichtigen der zukünftigen Verkäuflichkeit einer Immobilie und unter Berücksichtigung der langfristigen, nachhaltigen Merkmale des Objektes, der normalen regionalen Marktgegebenheiten sowie der derzeitigen und möglichen anderweitigen Nutzungen ergibt. Spekulative Elemente dürfen dabei nicht berücksichtigt werden. Der Beleihungswert darf einen auf transparente Weise und nach einem anerkanntem Bewertungsverfahren ermittelten Marktwert nicht übersteigen.“


Bodenwert

Wert des Bodens ohne Bewuchs und Bebauung; Bezugseinheit üblicherweise pro m²

Bei Grundstücken mit mehreren Gebäuden unterschiedlicher Restnutzungsdauer, die eine wirtschaftliche Einheit bilden, sowie bei Gebäuden mit Bauteilen, die eine deutlich voneinander abweichende Restnutzungsdauer aufweisen, bestimmt sich die maßgebliche wirtschaftliche Restnutzungsdauer nicht zwingend nach dem Gebäude mit der kürzesten Restnutzungsdauer. Sie ist nach wirtschaftlichen Gesichtspunkten unter Einbeziehung der Möglichkeit der Modernisierung wirtschaftlich verbrauchter Gebäude und Bauteile zu bestimmen.


Bruttokaltmiete

Mietzins einschließlich sämtlicher umlagefähiger Betriebskosten, jedoch ohne Heizkosten. Bei älteren Mietverträgen sind oft nur Teile der Betriebskosten durch eine Pauschale abgegolten und werden nicht umgelegt, so dass im Ergebnis der Vermieter einen Teil der Betriebskosten zu tragen hat.


Bundesbodenschutzgesetz

Gesetz zum Schutz vor schädlicher Bodenveränderung und zur Sanierung von Altlasten. Es enthält u.a. Begriffsdefinitionen wie Bodenveränderungen, Verdachtsflächen und Altlasten. Auf der Grundlage des Bundesbodenschutzgesetzes wurde die Bundesbodenschutz- und Altlastenverordnung erlassen. Diese regelt im Detail die methodische Vorgehensweise bei der Bearbeitung von Altlasten und Verdachtsflächen und enthält die zur Bewertung erforderlichen Prüfmaßnahmen und Vorsorgewerte.





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